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Monitoring Day 2021 behandelt neue Bank- und EU-Richtlinien

Am 18. und 19. November war es wieder soweit. Auf dem jährlichen Branchentreffen am bayerischen Berggasthof Duftbräu am Samerberg kamen Projektentwickler, Finanzierer und Monitore zusammen, um sich über die aktuellen Herausforderungen, Trends und Themen des Baumonitorings auszutauschen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen neue Vorgaben und Regularien sowie die kommenden Anforderungen für Monitore durch die EU-Taxonomie.

Michael Happ, Real Estate Bauträger & Developer bei der UniCredit Bank AG: „Das Thema Monitoring nimmt zunehmend einen größeren Raum ein, daher war es für uns besonders wertvoll, mit anderen Marktteilnehmern konkrete Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen zu diskutieren. Nur durch diesen Austausch ist das Ziel von branchenweiten Standards im Monitoring erreichbar. Unter diesem Gesichtspunkt bietet der Monitoring Day perfekte Möglichkeiten zum Networking.“

In verschiedenen Fachbeiträgen des zweitägigen Events wurden neue Regularien des Bankenwesens thematisiert, digitale Lösungen vorgestellt und kommende EU-Richtlinien mit Blick auf die ESG-Taxonomie wurden in einem Workshop bearbeitet. In den Diskussionen wurde derweil klar, dass sich sämtliche Marktteilnehmer aktuell auf die kommenden Anforderungen vorbereiten. Schon länger ist der Druck durch eine gesteigerte Nachfrage gewachsen, sodass Marktakteure an innovativen Lösungen arbeiten.

Franz Muschler, Managing Director bei der Deutschen Pfandbriefbank AG: „Mit den Anforderungen der EU-Taxonomie und den ambitionierten CO2-Zielen kommen auf Investoren in der Immobilienwirtschaft neue Herausforderungen zu. Ein Beispiel: Bestandsgebäude, die heute noch die Energieverbrauchsziele‎ erfüllen, können in Zukunft die zunehmend strengeren Standards nicht mehr erfüllen, da die Anforderungen an die Energiebilanz eines Gebäudes kontinuierlich steigen. Dies hat direkt Auswirkung auf die zukünftige Vermarktungsmöglichkeit und damit auch auf die Bewertung von Immobilien. Es ist deshalb zu erwarten, dass Modernisierungsprojekte und damit die Notwendigkeit von Finanzierungen, sowie bei großen Projekten auch der Bedarf an Baumonitoring, in diesem Segment zunimmt.“

Michael Seeberg, Mitgründer und Geschäftsführer der hypcloud GmbH: „Vor allem der Austausch mit klassischen Bankhäusern und Monitoren zur praktischen Anwendung und Erfahrung mit ESG-Kriterien war für mich ein besonders wertvoller Input des Monitoring Days 2021. Das Projekt- und Baumonitoring wird auch für kleine und mittelständische Projektentwickler immer relevanter – aufgrund ESG, aber auch regulatorischer Anforderungen an die Banken.“

Neben Fachvorträgen stand beim Monitoring Day der Dialog im Vordergrund. Marktakteure konnten sich im direkten Austausch mit Entscheidern der anderen Disziplinen ein besseres Verständnis für die Anforderungen der jeweiligen Parteien erarbeiten. Die Qualität des Austauschs sowie der offene Charakter des Workshops wurde von den Teilnehmern begeistert angenommen, sodass im Nachhinein alle das Event als einen vollen Erfolg werteten. Der Monitoring Day 2022 wird auf den diesjährigen Erfahrungen aufbauen und den Fachaustausch fortführen.

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